Elternarbeit in der Krippe


Als familienergänzende Einrichtung hat die Krippe die Aufgabe die Eltern zu begleiten und in Ihrem Tun zu unterstützen.

Wir streben eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit an, um eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Vom ersten Besuch in der Krippe bis zum Übergang in den Kindergarten gibt es viele Möglichkeiten mit den Eltern im Kontakt zu bleiben:

-> Elterngespräche: finden nach Absprache regelmäßig statt.

-> Aushänge: an unserer Pinnwand in der Garderobe hängen alle Informationen und Termine, die für Sie wichtig sind

-> Hospitation: es ist jederzeit möglich nach Absprache eine Hospitation durchzuführen

-> Elternabend: Elternabende finden halbjährlich statt (Themenabende, Bastelabende)


Qualitätssicherung
Beobachtung und Dokumentation von Lern- und Entwicklungsprozessen in Verbindung mit einer intensiven Elternarbeit bilden eine wesentliche Grundlage für unser pädagogisches Handeln.


Qualität und Professionalität unserer Arbeit
Wir verwenden für alle Kinder einen ausführlichen Beobachtungsbogen (Perik), der uns Einblick in das Lernen und in die Entwicklung der Kinder vermittelt und einen Sprachbeobachtungsbogen (Seldak). Beide  zeigen uns  welche pädagogischen Angebote notwendig werden.

Sie dienen auch als Grundlage für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern und ist hilfreich, unsere Qualität und Professionalität nach außen sichtbar zu machen.

Für Kinder, die einen Migrationshintergrund haben, verwenden wir einen speziellen Sprachbeobachtungsbogen, der uns Auskunft gibt, ob das Kind einen Deutschkurs besuchen muss. Die Teilnahme an diesem Kurs ist Voraussetzung für die Schuleinschreibung.


Außerdem arbeiten wir mit dem Dokumentationssystem „PORTFOLIO“

Jedes Kind, das zu uns kommt, will wachsen und lernen. Es wird Neues kennen lernen und mit bereits angeeignetem Wissen verknüpfen. Um das Lernen und die Lernwege für das Kind und Sie als Eltern deutlich zu machen, arbeiten wir mit dem Dokumentationssystem Portfolio.

Im ursprünglichen Sinne bedeutet dieses Wort: „Katalog der besten Werke”
Im übertragenen Sinne, auf das Kindergarten-Portfolio, bedeutet es: “Sammeln von erworbenen Kompetenzen”.

In dieser Mappe werden die Lernschritte der Kinder dokumentiert, reflektiert und präsentiert.
Das Kind kann so immer nachvollziehen, was es kann, und wie es dies gelernt hat. Es kann dadurch seine Stärken und individuellen Besonderheiten wertschätzen.
Wir sammeln gemeinsam mit Ihrem Kind Material vom Alltag im Kindergarten und in der Krippe. Auch Sie als Eltern dürfen zusammen mit Ihrem Kind etwas zum Portfolio beitragen.
Das Portfolio gehört dem Kind, und es begleitet es während der gesamten Zeit in unserem Haus. Die Ordner befinden sich für die Kinder leicht zugänglich in den Gruppenräumen. Jedes Kind darf selber bestimmen, ob es anderen Kindern „sein Buch” zeigen möchte.
Wir werden das Portfolio auch bei Entwicklungsgesprächen verwenden, die wir mit Ihnen führen, um das Lernen Ihres Kindes sichtbar zu machen.
Die Kinder werden selbst von ihren Lernerfolgen erzählen, oder Wünsche formulieren, was sie schaffen möchten. Sie dürfen mit entscheiden, was sie in ihr Portfolio einsortieren. Das können gesammelte Malblätter aus dem Eigentumsschub, Aushänge, Vorschulübungen etc. sein. Findet ein großer Lernschritt oder ein besonderes Angebot statt, werden wir dies auch mit der Digitalkamera festhalten und einsortieren.

Jedes Portfolio ist anders – ganz so, wie auch Ihr Kind einzigartig ist  und es richtet sich vor allem an das Kind selbst!
Es wird immer wieder stolz sein Buch hervorholen und staunen, was es bereits kann und gelernt hat.